Das Programm

Beschlossen: Realisierungsphase ab 2027.
Mehr Infos unten im Text.

In der derzeitigen Orientierungsphase des Programms „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“ fördert die Kulturstiftung des Bundes 50 Kultureinrichtungen und Kommunen für die Konzeption und Planung grundlegender struktureller Veränderungsprozesse. Diese Initiative wird in Kooperation mit Bureau Ritter als Programmbüro realisiert.

Über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren, zwischen Frühjahr 2025 und Ende 2026, entwickeln die geförderten Institutionen Zukunftsvorhaben, die dazu geeignet sind, Kulturinstitutionen modellhaft weiterzuentwickeln und sie so auch in krisenhaften Zeiten zukunftsfähig zu machen. Neben der finanziellen Unterstützung in Höhe von 50.000 Euro umfasst die Förderung ein umfangreiches Begleitprogramm aus Inspirationsreisen und Akademien. Insgesamt steht für die erste Programmphase ein Gesamtbudget in Höhe von 4,6 Millionen Euro zur Verfügung.

Im Rahmen der zweitägigen Zukunftsforen treffen sich die geförderten Institutionen an wechselnden Orten zum Wissensaustausch und zur gemeinsamen Fortentwicklung ihrer Vorhaben. Neben Beratung und kollegialem Dialog stehen auch fachliche Impulse und kulturpolitische Diskussionen zu spartenübergreifend verbindenden Fragen wie Partizipation und Teilhabe, Gemeinwohl und Commons oder Sanierungen und Bauvorhaben auf dem Programm.

Eine Reihe von Inspirationsreisen, Tandem-Exkursionen von Institutionsleitungen und Vertreter:innen der kommunalen Kulturpolitik in fünf europäische Großstädte, bieten darüber hinaus die Möglichkeit, mit internationalen Kolleg:innen in einen fachlichen Austausch zu Kulturinstitutionen von Übermorgen zu kommen.

Die anschließende Realisierungsphase erstreckt sich von 2027 bis 2031. Hier wird die Umsetzung von 10 bis 20 wegweisenden Zukunftsvorhaben gefördert – Anträge stellen können sowohl die Geförderten der Orientierungsphase als auch Einrichtungen und Verbünde, die bisher noch nicht Teil des Programms waren.

Für den Zeitraum von fünf Jahren steht ein Gesamtbudget von bis zu 10 Millionen Euro zur Verfügung, eine internationale Fachjury empfiehlt die Förderung der mutigsten und interessantesten Zukunftskonzepte. Die Fördersummen betragen zwischen 300.000 und 600.000 Euro. Daneben beinhaltet das Programm der zweiten Phase bundesweite öffentliche Veranstaltungen und einen europäischen Kongress in 2029.

Die Ausschreibung beginnt im Herbst 2026. Alle Informationen zur Antragsstellung und weitere Details zur Realisierungsphase werden Anfang 2026 hier veröffentlicht.