Institution Tag: Orchester

Konzert
haus
Berlin

Konzert<br>haus <br>Berlin
© E. Gelmetti

Über uns

Das heutige Konzerthausorchester Berlin wurde 1952 als Städtisches Berliner Sinfonie-Orchester gegründet.

Vorhaben

Konzerthaus nextdoor

Das Konzerthaus Berlin befindet sich im Aufbruch und strebt in die Stadt – nicht im Sinne eines weiteren Dialogformats, sondern als tiefgreifender Wandel hin zu einem neuen Selbstverständnis als Institution. Ziel ist es, sich nicht nur als zentraler und für alle offener Konzertsaal am Gendarmenmarkt zu verorten, sondern auch in dauerhaften Kooperationen im urbanen Leben Berlins wirksam zu werden und Impulse aufzunehmen – in den Kiezen, in den vielfältigen Musikkulturen und den gelebten Realitäten der Stadt. Wie kann ein Konzerthaus produktiv in Beziehung treten mit einer vielfältigen Stadtgesellschaft? Nicht als einseitiger Impulsgeber, sondern im Sinne eines echten, wechselseitigen Lernens? Um dieser Frage nachzugehen, sollen erste Partnerschaften in unterschiedlichen Stadtteilen entstehen – auf Augenhöhe, langfristig angelegt und orientiert an lokalen Bedarfen und Potentialen. So ergänzen dezentrale Präsenzen die Öffnung des Hauses – und ermöglichen steten und an der Dynamik der Stadt orientierten Wandel im Innen und im Außen.

Kontakt

Lucilla Schmidinger

Referentin der Intendanz

Tobias Rempe

Intendant

Sympho
niker
Hamburg

Sympho<br>niker <br>Hamburg
© Dan Hannen 2025

Über uns

Die Symphoniker Hamburg verstehen sich seit ihrer Gründung 1957 als Orchester für alle Hamburger:innen.

Vorhaben

Vom Klangkörper zur Kulturinstitution

Wie kann ein Orchester mehr sein als ein Klangkörper – wie kann es eine Stimme in der Gesellschaft werden? Die Symphoniker Hamburg haben vor, den Wandel vom Klangkörper hin zu einer kulturellen Instanz aktiv zu gestalten: Dafür denken sie das Orchester neu und sehen sich nicht mehr nur als ausführende Institution, sondern Mitgestalter einer lebendigen Kulturlandschaft. Zu diesem Zweck streben sie einen interdisziplinären Dialog an, um zukunftsweisende Konzepte zu entwickeln. Expert:innen aus Kulturpolitik, Theorie, Vermittlung und Marketing sollen dabei helfen, das Orchester als vollwertige Kulturinstitution zu etablieren – mit Haltung, Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz. Ihr Ziel: eine tiefgreifende Transformation, die das Selbstverständnis und die Außenwahrnehmung nachhaltig verändert – hin zu einem Orchester, das nicht nur musiziert, sondern inspiriert und gesellschaftliche Impulse setzt.

Kontakt

Dr. Johann Layer

Mitarbeiter im künstlerischen Betriebsbüro und der Dramaturgie

Prof. Daniel Kühnel

Intendant

Konzert
haus
Dortmund

Konzert<br>haus <br>Dortmund
© Oliver Hitzegrad

Über uns

In rund 200 Veranstaltungen pro Jahr erleben Besuchende des Konzerthaus Dortmund internationale Spitzenorchester, feinste Kammermusik, hochkarätigen Pop und beste Unterhaltung.

Vorhaben

Kompetenzzentrum Community Music

Das Konzerthaus Dortmund setzt auf Musik als soziale Kraft – verbindend, partizipativ und zukunftsweisend. Daraus ergibt sich ein Fokus auf Community Music, einem Prinzip, das Menschen unabhängig von musikalischem Können oder Hintergrund zum gemeinsamen Musizieren einlädt, um Teilhabe, Kreativität und Gemeinschaft zu fördern. Mit dem Aufbau eines nationalen Kompetenzzentrums für Community Music soll ein Ort entstehen, an dem künstlerische, musikpädagogische und gesellschaftliche Aktivitäten zusammenkommen. Gemeinsam mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW sowie weiteren Akteur:innen aus Dortmund und Umgebung wird im Rahmen des Programms nun ein tragfähiges Konzept entwickelt. Ziel ist es, bestehende Ausbildungs- und Coachingformate zu bündeln, neue Nutzungsmöglichkeiten für das Konzerthaus zu identifizieren und die Grundlage für eine bundesweite Verbreitung und Entwicklung von Community Music zu schaffen. In einem partizipativen Prozess entsteht so ein Modell für eine Musikpraxis, die Gemeinschaft stiftet, Teilhabe ermöglicht und langfristig wirkt.

Kontakt

Mika Haasler

Leiterin Community Music / Education

Dr. Raphael von Hoensbroech

Intendant

Theater
Bonn

Theater<br>Bonn
© Matthias Jung

Über uns

Das städtische Mehrspartenhaus leistet mit rund 500 Veranstaltungen pro Jahr einen wesentlichen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt sowie der gesamten Region. Neben zahlreichen Eigenproduktionen der Opern- und Schauspielsparte zählen auch die Gastspielreihen Highlights des Internationalen Tanzes und Quatsch keine Oper! fest zum Programm.

Vorhaben

teilen.verbinden.wachsen.bonn

Wie gelingt kultureller Wandel, wenn nicht jede Institution für sich bleibt – sondern alle gemeinsam die Zukunft gestalten? In Bonn haben sich große wie kleine Kulturträger, die Freie Szene, Verwaltung und Politik zusammengetan, um Kultur neu zu denken. Angesichts knapper Ressourcen und großer Umbrüche – personell, strukturell, klimatisch – sollen im Rahmen des Programms die Bedarfe aller Beteiligten ermittelt, ein systematisches und strategisches Konzept zum Teilen von Ressourcen erarbeitet und übergeordnete Ziele formuliert werden. Die anstehende Theatersanierung wird dabei zum Ausgangspunkt, ein zukunftsfähiges kulturelles Ökosystem zu schaffen: offen für Neues, vernetzt im Handeln und getragen von der Idee gemeinsam Angebote zu schaffen, die sich an den Bedarfen der diversen Stadtgesellschaft ausrichten.

Kontakt

Rose Bartmer

Direktorin für Vermittlung, Diversität und Transformation und stellvertretende Generalintendantin

Guido Vaněk-Preuß

Kulturzentrum Brotfabrik Bonn / Vorstand

Ensemble
Resonanz

Ensemble <br>Resonanz
© Ensemble Resonanz

Über uns

Mit seiner außergewöhnlichen Spielfreude und künstlerischen Qualität zählt das Ensemble Resonanz zu den führenden Kammerorchestern weltweit. Die Programmideen der Musiker:innen setzen alte und neue Musik in lebendige Zusammenhänge und sorgen für Resonanz zwischen den Werken, dem Publikum und Geschichten, die rund um die Programme entstehen.

Vorhaben

community!music – Ensemble Resonanz öffnet Türen

Musik als verbindende Kraft in einer diversen Stadtgesellschaft – das Ensemble Resonanz möchte diesen Ansatz der Community Music als zukunftsweisendes Modell für Teilhabe und künstlerische Mitgestaltung erforschen und langfristig etablieren. In ihrem Vorhaben geht es darum, den Stadtteil St. Pauli als sozialen Resonanzraum neu zu entdecken, mit den Nachbar:innen in Kontakt zu treten und gemeinsames musikalisches Arbeiten auf Augenhöhe zu erproben – unabhängig von Herkunft, Alter oder musikalischer Vorbildung. Dabei steht nicht Perfektion im Vordergrund, sondern das gemeinsame Erleben und Gestalten von Musik. Die Musiker:innen wiederum begeben sich auf eine Fortbildungsreise, um neue Kompetenzen und Perspektiven zu gewinnen – mit dem Ziel, das Prinzip der Community Music als Haltung im Ensemble zu verankern.

Kontakt

Annika Stennert

Developmet

Marie-Sünje Schade

Geschäftsführerin und Künstlerisches Management