Institution Tag: Museum

Kunst
sammlungen
Chemnitz

in Kooperation mit Klub Solitär, Ufer e.V., Spinnerei e.V.
Kunst<br>sammlungen <br>Chemnitz
© Tim Gasshauer

Über uns

Die Kunstsammlungen Chemnitz gehören zu den größten und wichtigsten kommunalen Kunstsammlungen in Deutschland.

Vorhaben

Frei(heits)raum Utopie: neue kulturelle Räume für morgen (AT)

Als der größte kommunale Museumsverbund in Sachsen haben die Kunstsammlungen Chemnitz nicht nur Modellcharakter, sondern auch Vorbildfunktion. Sie nehmen sich daher vor, ihre Rolle als regional verankerter, zukunftsorientierter Museumsverbund zu festigen. Im Fokus steht der Aufbau einer geteilten Wissenskultur gemeinsam mit der Freien Szene und weiteren Akteur:innen – als Antwort auf gesellschaftliche Polarisierung, digitale Umbrüche und den Wunsch nach Teilhabe jenseits der klassischen Ausstellungspraxis. Dabei hinterfragen sie das Gewohnte: bei der Nutzung von Räumen und Materialien, bei der Verteilung von Verantwortung und Hierarchien. So soll das Museum als demokratiebildender, sozialer Ort für das Publikum von morgen und übermorgen gestärkt werden.

Kontakt

Dr. Florence Thurmes

Generaldirektorin

Deutsches
Hygiene-
Museum
Dresden

Deutsches <br>Hygiene-<br>Museum<br>Dresden
© Oliver Killig

Über uns

Das Deutsche Hygiene-Museum ist mehr als ein Museum im herkömmlichen Sinne. Im Jahr 1912 gegründet, versteht sich das Haus als ein offenes Forum für Debatten – offen für jeden, der interessiert ist an den kulturellen, sozialen und wissenschaftlichen Umwälzungen unserer Gegenwart.

Vorhaben

Öffnungszeit. Das DHMD in Transformation

Gesellschaftliche Polarisierung und finanzielle Unsicherheiten: Das Deutsche Hygiene-Museum Dresden nutzt die Aufgaben unserer Zeit als Impuls für einen tiefgreifenden Wandel. Mit einer langfristigen Strategie will sich das Museum von einer rein kuratorisch geprägten Institution hin zu einem Ort entwickeln, der verstärkt auf Partizipation und Diversitätsorientierung setzt. Dazu sollen Öffnungsprozesse strukturell verankert und tragfähige Allianzen mit der Stadtgesellschaft und überregionalen Partner:innen aufgebaut werden. Das Museum wandelt sich so zu einem vielstimmigen Forum für gesellschaftliche Aushandlungsprozesse – offen, zugänglich und zukunftsgewandt.

Kontakt

Anja Sommer

Kooperationen

Iris Edenheiser

Direktorin

Museum
der
bildenden
Künste
Leipzig

Museum <br>der <br>bildenden <br>Künste<br>Leipzig
© Anne-Katrin Hutschenreuter

Über uns

Das MdbK zählt zu den ältesten Kunstmuseen Deutschlands und ist auf die bürgerliche Sammelleidenschaft im 19. Jahrhundert zurückzuführen.

Vorhaben

Was fehlt: Beziehungen als Zukunftswerkzeug des Museums

Das Museum der bildenden Künste Leipzig denkt seine Rolle als Institution neu. Im Zentrum stehen innovative Arbeitsweisen, alternative Nutzungsmöglichkeiten und vor allem vertrauensvolle Bindungen, aus denen Zugehörigkeit und Relevanz erwächst. Drei Themenfelder rücken dabei besonders in den Fokus: Teilhabe, Kunst aus der DDR und das Gebäude. Die markante Architektur wird zum Resonanzraum, und die Sammlung als Chance genutzt, um sich enger mit der Stadtgesellschaft zu verbinden und diese zum Mitgestalten einzuladen. Die Vision: ein beziehungsorientiertes Kunstmuseum für eine diverse Stadtgesellschaft, das zur Kooperation einlädt und nachhaltige Beziehungen ermöglicht – mit Menschen, der eigenen Geschichte und der Kunst.

Kontakt

Dr. Sylva Dörfer

Leiterin Kommunikation und Teilhabe

Dr. Stefan Weppelmann

Direktor

Histori
sches
Museum
Frankfurt

Histori<br>sches <br>Museum <br>Frankfurt
© Historisches Museum Frankfurt, Stefanie Kösling

Über uns

Das Historische Museum Frankfurt ist das älteste Museum der Mainmetropole und eines der größten Stadtmuseen Europas.

Vorhaben

Commoning the Museum. Stadtmuseen für eine sozial gerechte Gesellschaft

Wie können Museen im Spannungsfeld radikaler politischer Kräfte eine vielstimmige und inklusive Geschichtskultur vermitteln? Das Historische Museum Frankfurt und das Stadtmuseum Dresden machen sich auf den Weg, das Museum als Ort des gesellschaftlichen Miteinanders zu öffnen und dazu aktiv Publikumsschichten anzusprechen, die bislang wenig repräsentiert sind. Dabei steht die Frage im Raum: Was ist Geschichtskultur – und wie kann eine klare Vision davon helfen, demokratische Werte wie Pluralität und Inklusion zu stärken? Gemeinschaftliches Lernen, neue Formen der Kooperation und der reflektierte Einsatz digitaler Technologien, etwa Künstlicher Intelligenz, sollen neue Möglichkeitsräume eröffnen: für gemeinsames Entscheiden, Gestalten und Teilen – frei nach dem Motto „commoning the museum“.

Kontakt

Dr. Angela Jannelli

Projektleitung & Kuratorin

Dr. Doreen Mölders

Direktorin

Focke-
Museum

Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Focke-<br>Museum
© Focke-Museum Bremen

Über uns

Inmitten eines großzügigen Parks liegen die vier historischen Gebäude des Focke-Museums. In ihnen bilden die Schausammlungen zur Stadtgeschichte und allgemeinen Kulturgeschichte ein reizvolles Wechselverhältnis. In Sonderausstellungen wird dieses Programm ständig aktualisiert mit Themen zur Stadtgeschichte, zu Kunsthandwerk und Design, zur Fotografie und Kunst.

Vorhaben

freiSTIL – Kokreative Arbeit in Geschichtsmuseen

Das Focke-Museum in Bremen nutzt die derzeitige bauliche Erweiterung als Chance für einen grundlegenden Wandel: Museum und Bürgerforum sollen künftig zusammengedacht werden – als ein Ort für gemeinsames Erinnern, Diskutieren und Gestalten. Mit dem Vorhaben werden im lokalen Rahmen Werte und Modelle für das Museum der Zukunft entwickelt. Das betrifft Fragen wie: Welche Perspektiven berücksichtigt Geschichtsvermittlung? Wie geht das Museum mit gesellschaftlichen Kontroversen um? Wie wirkt es auf das demokratische Miteinander ein? Durch internationale Vernetzung entstehen neue Impulse für Ausstellungen und Kooperationen. Denn was das Focke-Museum zeigt, reicht weit über Bremen hinaus: Regionalgeschichte wird hier als Teil von Globalgeschichte verstanden – und als gemeinschaftliche Aufgabe für morgen und übermorgen.

Kontakt

Dr. Bora Akşen

Kurator Medien & Stadtlabor

Prof. Dr. Anna Greve

Direktorin

Kunst
gewerbe
museum

Staatliche Kunstsammlungen Dresden (SKD)
Kunst<br>gewerbe<br>museum
© David Pinzer

Über uns

Das Kunstgewerbemuseum soll ein Ort sein, der auch heutige Designer zu neuen Ideen inspiriert und es ermöglicht die gestalterisch-traditionellen Schwerpunkte der Sammlung mit innovativen und internationalen Positionen in den Dialog treten zu lassen.

Vorhaben

KGM: Kein Gewöhnliches Museum, Kreativ Gestaltung Machen, Krisen Gemeinsam Meistern, …

Welche Rolle können Museen im gesellschaftlichen Miteinander einnehmen, was können sie für unser Zusammenleben leisten? Diese zentrale Frage stellt sich das Kunstgewerbemuseum als Teil der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. In Kooperation mit Forecast – einer transdisziplinären Innovationsplattform, welche die Künste und Kreativwirtschaft mit anderen Wissensbereichen verknüpft – legt es im Rahmen einer inhaltlichen, methodischen und räumlichen Neuorientierung des Museums den Fokus auf gesellschaftliche Teilhabe und Wissenstransfer, indem es gegenwärtige Strukturen und das museale Selbstverständnis des Bewahrens und Verwaltens hinterfragt und neue Nachbarschaften sowie Allianzen sucht.

Kontakt

Thomas A. Geisler

Direktor

Tanz
Station –
Barmer
Bahnhof

merighi | mercy – Pascal Merighi + Thusnelda Mercy GbR
Tanz <br>Station – <br>Barmer<br>Bahnhof
© Marion Meyer

Über uns

Als Safe Space und Haus der Residenzen bietet die Tanz Station Freiraum für spartenübergreifende Gestaltungsexperimente.

Vorhaben

Dare to Trust / Hosts of the Future – oder die Kunst der Gastgeberschaft

Der Tanz gehört zu Wuppertal – aber wie kann die Kunst auch wirklich allen Bürger:innen zugänglich gemacht werden? Die Tanz Station – Barmer Bahnhof will den Möglichkeitsraum Kultureinrichtung neu denken: offen, multiperspektivisch und gemeinsam getragen. Zusammen mit Akteur:innen aus Stadtverwaltung, städtischen Kulturhäusern und Freier Szene möchte die Tanz Station inspiriert von verschiedenen Kulturen der Gastgeberschaft neue Formen der Teilhabe und des Miteinanders entwickeln. Dabei werden die Erfahrungen der Akteur:innen mit den Bürgerinnen Wuppertals geteilt und Kultureinrichtungen als Räume entworfen, die willkommen heißen und verbinden.

Kontakt

Thusnelda Mercy

Co-künstlerische Leitung

Pascal Merighi

Co-künstlerische Leitung

Münchner
Stadt
museum 

Münchner <br>Stadt<br>museum 
© Münchner Stadtmuseum

Über uns

Nicht allein wegen seiner Ausdehnung, auch dank seiner gewaltigen Sammlungen ist das Münchner Stadtmuseum das größte kommunale Museum in Deutschland.

Vorhaben

No strings attached
Neue Perspektiven für ein Museum der performativen Räume und kollaborativen Beziehungen

Aufgrund von Generalsanierung ist das Münchner Stadtmuseum derzeit geschlossen. Nach der Wiedereröffnung 2031 soll das Haus als „Dritter Ort“ ein aktiver, offener Raum für die Stadtgesellschaft werden – auch für z.B. Menschen, die von Klassismus betroffen sind und für Familien, die Raum für Kreativität und Gemeinschaft benötigen. Die damit verbundene, umfassende Neukonzeption hat unter anderem zum Ziel, die Sammlungen als Ressource für Empowerment und Teilhabe zu begreifen und so zur gesellschaftlichen Relevanz des Museums beizutragen. Zum Einstieg arbeitet das Museum mit der Theatergruppe „El Solar“ zusammen, die Objekte und deren Geschichte(n) in ihre ortsbezogenen Performances und Inszenierungen einbezieht. Gemeinsam mit dem Museum befassen sie sich mit dessen Sammlungen und machen sich auf die Suche nach deren Leerstellen, um so für den notwendigen Perspektivwechsel zu sorgen. Im Rahmen einer kollaborativen Feldforschung in einem Teil der Stadt, der aktuell von hohem Gentrifizierungsdruck betroffen ist, macht sich das Team auf die Suche nach den Spuren der Geschichte von sozial benachteiligen Bevölkerungsgruppen, des Alltags in den Hinterhöfen und der Geschichte und Gegenwart des Lebens abseits der Hochglanz-Fassaden. Gemeinsam mit den Stadtteilbewohner:innen wird eine Präsentation erarbeitet. Ziel ist es, museale Deutungshoheiten zu hinterfragen, Sammlungsprinzipien weiterzuentwickeln und ko-kuratierte Formate zu erproben, die über klassisches Ausstellen hinausgehen, und die Frage nach der Deutung und Bedeutung der Sammlungen in den Mittelpunkt rückt.

Kontakt

Andrea Engl

Partizipation und Sonderaufgaben

Dr. Markus Speidel

Leitender Museumsdirektor