Institution Category: Verbund

Tanzfabrik
Berlin e. V.

Tanzfabrik <br>Berlin e. V.
© Aaron Williams

Über uns

In der Tanzfabrik Berlin arbeiten Tanzschaffende, Choreograf:innen, Dozent:innen und Studierende, Dramaturg:innen und Forscher:innen zu Themen und Fragestellungen des Tanzes. Als Produktions- und Aufführungsort sowie als Zentrum für Tanzvermittlung genießt die Tanzfabrik Berlin nationale und internationale Anerkennung in der Tanz- und Performanceszene und darüber hinaus.

Vorhaben

Uferstudios 2208

Der kollektive Proben- und Spielort Uferstudios steht vor einem Wendepunkt: Der Wunsch nach einer nachhaltigen Organisationsstruktur begleitet ihn seit Langem – doch bisher fehlte im intensiven Alltagsbetrieb der Raum für strategische Reflexion und langfristige Planung. Die Orientierungsphase soll nun genau diesen Raum eröffnen. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit anstehenden Veränderungen, internen Grundsatzfragen und den Erwartungen externer Akteur:innen. Dabei geht es nicht nur um strukturelle Sicherung – sondern um eine offene, plural gedachte Transformation, die auch das Unerwartete zulässt. Wie kann eine flexible, dezentrale Struktur auf Veränderungen reagieren, ohne ihre Resilienz zu verlieren? Diese Frage rückt ins Zentrum des Prozesses, der auch neue Rechts- und Organisationsformen sowie kollaborative Modelle einbezieht.

Kontakt

Jacopo Lanteri

Gesamtkoordination & Künstlerisches Programm / BÜHNE

Barbara Greiner

Gesamtkoordination & Administration, Finanzen / BÜHNE

Deutsche
Oper am
Rhein

Theatergemeinschaft Düsseldorf Duisburg gGmbH
Deutsche <br>Oper am <br>Rhein
© Jens Wegener

Über uns

Die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg gGmbH ist eine Theatergemeinschaft der Städte Düsseldorf und Duisburg, die auf eine lange Tradition der Zusammenarbeit zwischen den beiden Großstädten zurückblicken kann. Seit ihrer Gründung 1956 zählt sie zu den großen Opernhäusern Deutschlands.

Vorhaben

Ein neuer Dreiklang für das Opernhaus der Zukunft in Düsseldorf: Oper, Musikschule und Musikbibliothek

Der künftige Verbund aus Deutscher Oper am Rhein, Musikschule und Musikbibliothek in Düsseldorf ist in seiner Zusammensetzung einzigartig – und herausfordernd. Unterschiedliche Trägerschaften, Strukturen und Arbeitsweisen treffen aufeinander, ebenso wie verschiedene Zielgruppen, Programme und Perspektiven. Umso wichtiger ist es, die Grundlage für eine Zusammenarbeit zu schaffen, die diese Unterschiede nicht aufhebt, sondern als Stärke nutzt. Die bisherigen Planungen zum neuen Opernhaus wurden bereits gemeinsam entwickelt – nun gilt es, sie mit Leben zu füllen. Dazu werden tragfähige Strategien erarbeitet, um Schnittstellen, Zuständigkeiten und Synergien auszuloten, die Profile der einzelnen Partner:innen zu schärfen und gemeinsame Ziele zu formulieren. Für ein Opernhaus der Zukunft, das vielfältige Stimmen und Bedürfnisse in sich aufnimmt.

Kontakt

Jens Breder

Direktor Kommunikation, Marketing und Sales

Alexandra Stampler-Brown

Geschäftsführende Direktorin

Histori
sches
Museum
Frankfurt

Histori<br>sches <br>Museum <br>Frankfurt
© Historisches Museum Frankfurt, Stefanie Kösling

Über uns

Das Historische Museum Frankfurt ist das älteste Museum der Mainmetropole und eines der größten Stadtmuseen Europas.

Vorhaben

Commoning the Museum. Stadtmuseen für eine sozial gerechte Gesellschaft

Wie können Museen im Spannungsfeld radikaler politischer Kräfte eine vielstimmige und inklusive Geschichtskultur vermitteln? Das Historische Museum Frankfurt und das Stadtmuseum Dresden machen sich auf den Weg, das Museum als Ort des gesellschaftlichen Miteinanders zu öffnen und dazu aktiv Publikumsschichten anzusprechen, die bislang wenig repräsentiert sind. Dabei steht die Frage im Raum: Was ist Geschichtskultur – und wie kann eine klare Vision davon helfen, demokratische Werte wie Pluralität und Inklusion zu stärken? Gemeinschaftliches Lernen, neue Formen der Kooperation und der reflektierte Einsatz digitaler Technologien, etwa Künstlicher Intelligenz, sollen neue Möglichkeitsräume eröffnen: für gemeinsames Entscheiden, Gestalten und Teilen – frei nach dem Motto „commoning the museum“.

Kontakt

Dr. Angela Jannelli

Projektleitung & Kuratorin

Dr. Doreen Mölders

Direktorin

Kunst
gewerbe
museum

Staatliche Kunstsammlungen Dresden (SKD)
Kunst<br>gewerbe<br>museum
© David Pinzer

Über uns

Das Kunstgewerbemuseum soll ein Ort sein, der auch heutige Designer zu neuen Ideen inspiriert und es ermöglicht die gestalterisch-traditionellen Schwerpunkte der Sammlung mit innovativen und internationalen Positionen in den Dialog treten zu lassen.

Vorhaben

KGM: Kein Gewöhnliches Museum, Kreativ Gestaltung Machen, Krisen Gemeinsam Meistern, …

Welche Rolle können Museen im gesellschaftlichen Miteinander einnehmen, was können sie für unser Zusammenleben leisten? Diese zentrale Frage stellt sich das Kunstgewerbemuseum als Teil der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. In Kooperation mit Forecast – einer transdisziplinären Innovationsplattform, welche die Künste und Kreativwirtschaft mit anderen Wissensbereichen verknüpft – legt es im Rahmen einer inhaltlichen, methodischen und räumlichen Neuorientierung des Museums den Fokus auf gesellschaftliche Teilhabe und Wissenstransfer, indem es gegenwärtige Strukturen und das museale Selbstverständnis des Bewahrens und Verwaltens hinterfragt und neue Nachbarschaften sowie Allianzen sucht.

Kontakt

Thomas A. Geisler

Direktor

Tanz
Station –
Barmer
Bahnhof

merighi | mercy – Pascal Merighi + Thusnelda Mercy GbR
Tanz <br>Station – <br>Barmer<br>Bahnhof
© Marion Meyer

Über uns

Als Safe Space und Haus der Residenzen bietet die Tanz Station Freiraum für spartenübergreifende Gestaltungsexperimente.

Vorhaben

Dare to Trust / Hosts of the Future – oder die Kunst der Gastgeberschaft

Der Tanz gehört zu Wuppertal – aber wie kann die Kunst auch wirklich allen Bürger:innen zugänglich gemacht werden? Die Tanz Station – Barmer Bahnhof will den Möglichkeitsraum Kultureinrichtung neu denken: offen, multiperspektivisch und gemeinsam getragen. Zusammen mit Akteur:innen aus Stadtverwaltung, städtischen Kulturhäusern und Freier Szene möchte die Tanz Station inspiriert von verschiedenen Kulturen der Gastgeberschaft neue Formen der Teilhabe und des Miteinanders entwickeln. Dabei werden die Erfahrungen der Akteur:innen mit den Bürgerinnen Wuppertals geteilt und Kultureinrichtungen als Räume entworfen, die willkommen heißen und verbinden.

Kontakt

Thusnelda Mercy

Co-künstlerische Leitung

Pascal Merighi

Co-künstlerische Leitung

Temporary
Gallery

Zentrum für Zeitgenössische Kunst in Köln
Temporary <br>Gallery
© Lisa Klosterkötter

Über uns

Der Fokus der Temporary Gallery liegt auf der Schnittstelle von zeitgenössischer künstlerischer wie kuratorischer Praxis und Theorie, deren Diskurs und Einbettung in einen breiteren kulturgeschichtlichen, wissenschaftlichen wie gesellschaftlichen Kontext.

Vorhaben

Kunstvereine neu denken. Kunstverein Bielefeld, Kunstverein Siegen und die Temporary Gallery auf dem Weg zum neuen institutionellen Modell

Wie kann ein Kunstverein nicht nur ökologisch, sondern auch sozial nachhaltig agieren – und gemeinwohlorientiertes Arbeiten ins Zentrum rücken? Die Temporary Gallery in Köln will, gemeinsam mit den Kunstvereinen Bielefeld und Siegen, genau diesen Weg weiterverfolgen, nämlich hin zu Institutionen, die auf Dezentralisierung und Gemeinschaft setzen, die Räume des Austauschs schaffen und als Ressource für viele wirken. Im Rahmen des Programms wird das Modell der „permakulturellen Institution“ – entwickelt von Aneta Rostkowska, Direktorin der Temporary Gallery – weitergedacht, kritisch befragt und als tragfähige Struktur für die Zukunft von Kunstvereinen erprobt. Das Modell verbindet Kunst und soziales Engagement, fördert Flexibilität und Dezentralisierung und setzt auf nachhaltige Praktiken. Ziel ist es, Kooperationen zu vertiefen, Wissen zu teilen, Wanderausstellungen gemeinsam zu realisieren – und alternative, solidarische Finanzierungsformen zu testen, die Kunstvereinen eine größere Unabhängigkeit ermöglichen.

Kontakt

Aneta Rostkowska

Leiterin Temporary Gallery

Jennifer Cierlitza

Leiterin Kunstverein Siegen

Victoria Tarak

Leiterin Kunstverein Bielefeld

Theater
Bonn

Theater<br>Bonn
© Matthias Jung

Über uns

Das städtische Mehrspartenhaus leistet mit rund 500 Veranstaltungen pro Jahr einen wesentlichen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt sowie der gesamten Region. Neben zahlreichen Eigenproduktionen der Opern- und Schauspielsparte zählen auch die Gastspielreihen Highlights des Internationalen Tanzes und Quatsch keine Oper! fest zum Programm.

Vorhaben

teilen.verbinden.wachsen.bonn

Wie gelingt kultureller Wandel, wenn nicht jede Institution für sich bleibt – sondern alle gemeinsam die Zukunft gestalten? In Bonn haben sich große wie kleine Kulturträger, die Freie Szene, Verwaltung und Politik zusammengetan, um Kultur neu zu denken. Angesichts knapper Ressourcen und großer Umbrüche – personell, strukturell, klimatisch – sollen im Rahmen des Programms die Bedarfe aller Beteiligten ermittelt, ein systematisches und strategisches Konzept zum Teilen von Ressourcen erarbeitet und übergeordnete Ziele formuliert werden. Die anstehende Theatersanierung wird dabei zum Ausgangspunkt, ein zukunftsfähiges kulturelles Ökosystem zu schaffen: offen für Neues, vernetzt im Handeln und getragen von der Idee gemeinsam Angebote zu schaffen, die sich an den Bedarfen der diversen Stadtgesellschaft ausrichten.

Kontakt

Rose Bartmer

Direktorin für Vermittlung, Diversität und Transformation und stellvertretende Generalintendantin

Guido Vaněk-Preuß

Kulturzentrum Brotfabrik Bonn / Vorstand

Kultur
Quartier
Erfurt
e. V.

Kultur<br>Quartier<br>Erfurt <br>e. V.
© KulturQuartier Erfurt

Über uns

In Erfurt entsteht ein lebendiger Ort für Kunst, Kultur und kreative Begegnung – offen, vielfältig und voller Geschichte. Gemeinsam mit seinen Partner:innen gestaltet der KulturQuartier Erfurt e. V. das ehemalige Schauspielhaus neu: als inspirierendes Zentrum für kulturelles Miteinander und kreative Stadtentwicklung.

Vorhaben

Das KulturQuartier von MORGEN – Gemeinsam gestalten! Ressourcen nutzen, Räume schaffen, Netzwerke stärken!

Mitten in der Erfurter Innenstadt gelegen, ist das KulturQuartier Schauspielhaus Erfurt ein bürgerlich getragener, offener Raum für kulturelle Begegnung und gemeinsames Gestalten. Getragen vom KulturQuartier Erfurt e. V. gemeinsam mit der Genossenschaft KulturQuartier Schauspielhaus eG und den drei Verbundpartner:innen Tanztheater Erfurt e. V., Radio F.R.E.I. und dem KINOKLUB Erfurt e. V., widmet sich der Verbund in seinem Vorhaben zentralen Fragen: Wie gelingt mittels kultureller Teilhabe die Wiederbelebung von innerstädtischen Kulturorten? Wie lassen sich Organisationsstrukturen demokratischer und Angebote zugänglicher gestalten? Ziel ist es, u. a. durch niedrigschwellige Beteiligungs- und Kooperationsformate eine Kultur des gemeinsamen Handelns zu entwickeln.

Kontakt

Björn Schorr

Kulturmanager Geschäftsstelle

Andreas Handschuh

Schatzmeister