Institution Category: Institutionen

Theater
Thikwa e.V.

Theater <br>Thikwa e.V.
© Holger Rudolph

Über uns

Das Repertoire des Theater Thikwa in Berlin-Kreuzberg reicht von Tanzperformances, Texttheater, Bewegungs- und Musiktheater bis zur Zwei-Mann-Komödie. Die Ensemblemitglieder entwickeln die Stücke mit Autor:innen, Regisseur:innen, Choreograf:innen, Tänzer:innen, Künstler:innen, Filmemacher:innen, Musiker:innen und Schauspieler:innen mit und ohne Behinderungen.

Vorhaben

FairÄnderung Thikwa

Theater Thikwa steht vor der dringenden Aufgabe, langfristige Perspektiven für seine Künstler:innen mit Behinderung zu schaffen – jenseits systemischer Begrenzungen. Die derzeitigen Rahmenbedingungen, etwa das Werkstattmodell oder unklare Förderperspektiven, erschweren faire Entlohnung, Teilhabe und individuelle Entwicklung. Im Zentrum steht daher die Frage: Wie lassen sich künstlerische Arbeit und gerechte Bezahlung für behinderte Künstler:innen bedürfnisorientiert und nachhaltig gestalten? Ausgehend von einer Bestandsaufnahme sollen zwei Pilotprojekte konzipiert werden – eines zur Weiterentwicklung des Werkstattmodells mit mehr Handlungsspielraum und Zugang zum regulären Arbeitsmarkt, das andere zur Erprobung eines alternativen Kooperationsmodells mit neuen Partner:innen. Es gilt, neue Wege zu finden, wie sich Talente aus inklusiven Kontexten in Stadt- und Staatstheater, der Freien Szene und Bildungsarbeit wirkungsvoll einbringen können – gestützt von Strukturen, die durchlässig sind.

Kontakt

Laura Besch

Künstlerische Leitung

Jenny Mahla

Projektdramaturg:in

Theater
Bremen

Theater <br>Bremen
© Ralf Kokemöller

Über uns

Das Theater Bremen ist ein Stadttheater mit überregionaler Bedeutung. Es versteht sich als ein öffentlicher Ort ästhetischen und politischen Nachdenkens über Probleme, Risiken, Freiheiten und Glücksmomente moderner Großstadterfahrung.

Vorhaben

Be involved – Dein Theater der Zukunft

Was entsteht, wenn ein Theater sich der Stadt öffnet – nicht nur als Bühne, sondern als Raum für gemeinsame Gestaltung? Das Theater Bremen denkt die Institution jenseits des professionellen Spielbetriebs neu – als partizipativen Gestaltungsraum für die Stadtgesellschaft. Aufbauend auf der vielfältigen Erfahrung mit partizipativen Projekten und Netzwerken in verschiedenen Stadtteilen will das Theater aus temporären Beteiligungsformaten dauerhafte Strukturen entwickeln. Die Frage ist: Wie kann ein Theater seine künstlerischen, handwerklichen und räumlichen Ressourcen für alle öffnen? Wie lässt sich Mitbestimmung – etwa durch Bürger:innen-Beiräte oder gemeinschaftliche Programmgestaltung – institutionell verankern? Am Ende soll ein Konzept für ein Haus stehen, das nicht nur einlädt, sondern einbindet – auf Augenhöhe, dauerhaft und wirksam.

Kontakt

Rebecca Hohmann

Künstlerisches Leitungsteam Theater Bremen

Gregor Runge

Künstlerisches Leitungsteam Theater Bremen

Puppen
theater
Magde
burg

Puppen<br>theater <br>Magde<br>burg
© Antropka, Jazek Poralla

Über uns

1958 gegründet, hat sich das Puppentheater Magdeburg heute zu einem der erfolgreichsten Ensemblepuppentheater Deutschlands entwickelt. Mehr als 50.000 Gäste werden jährlich auf den Bühnen des Hauses mit insgesamt über 200 Plätzen begrüßt.

Vorhaben

Zukunft p. – Forschung und Tradition im KI Zeitalter. Ein Projekt des Puppentheaters Magdeburg

Wie kann das traditionelle Figurentheater durch den Einsatz moderner Technologie neue Relevanz gewinnen – für ein junges Publikum, für die Stadt, für die Zukunft? Das Puppentheater Magdeburg und der Fachbereich Industriedesign der Hochschule Magdeburg-Stendal gehen gemeinsam neue Wege. Im Zentrum steht die interdisziplinäre Verbindung von Kunst, Handwerk und Technologie: Mit 3D-Druck, Robotik und digitalen Medien soll der Puppenbau weiterentwickelt, das Theatererlebnis neu gedacht und die Figurensammlung innovativ präsentiert werden. Dabei geht es nicht nur um technologische Fortschritte, sondern um neue Formen der kulturellen Bildung – besonders für Kinder und Jugendliche. Gemeinsam mit Studierenden und Expert:innen verschiedener Disziplinen entsteht ein Modellprojekt, das zeigt, wie kulturelle Institutionen Teil einer digitalen, vernetzten und nachhaltigen Stadtgesellschaft werden können.

Kontakt

Moritz von Schurer

Leitender Dramaturg

Sabine Schramm

Intendantin

Konzert
haus
Berlin

Konzert<br>haus <br>Berlin
© E. Gelmetti

Über uns

Das heutige Konzerthausorchester Berlin wurde 1952 als Städtisches Berliner Sinfonie-Orchester gegründet.

Vorhaben

Konzerthaus nextdoor

Das Konzerthaus Berlin befindet sich im Aufbruch und strebt in die Stadt – nicht im Sinne eines weiteren Dialogformats, sondern als tiefgreifender Wandel hin zu einem neuen Selbstverständnis als Institution. Ziel ist es, sich nicht nur als zentraler und für alle offener Konzertsaal am Gendarmenmarkt zu verorten, sondern auch in dauerhaften Kooperationen im urbanen Leben Berlins wirksam zu werden und Impulse aufzunehmen – in den Kiezen, in den vielfältigen Musikkulturen und den gelebten Realitäten der Stadt. Wie kann ein Konzerthaus produktiv in Beziehung treten mit einer vielfältigen Stadtgesellschaft? Nicht als einseitiger Impulsgeber, sondern im Sinne eines echten, wechselseitigen Lernens? Um dieser Frage nachzugehen, sollen erste Partnerschaften in unterschiedlichen Stadtteilen entstehen – auf Augenhöhe, langfristig angelegt und orientiert an lokalen Bedarfen und Potentialen. So ergänzen dezentrale Präsenzen die Öffnung des Hauses – und ermöglichen steten und an der Dynamik der Stadt orientierten Wandel im Innen und im Außen.

Kontakt

Lucilla Schmidinger

Referentin der Intendanz

Tobias Rempe

Intendant

Stiftung
Neue
Synagoge
Berlin

Centrum Judaicum
Stiftung<br>Neue <br>Synagoge <br>Berlin
© Jana Blechschmidt

Über uns

Seit über 25 Jahren ist die Neue Synagoge Berlin ein Ort der Begegnung, Erinnerung und Bildung im Herzen der Stadt.

Vorhaben

Neue Synagoge – Neue Wege

Wie kann ein Erinnerungsort in einer komplexen Gegenwart zu einem aktiven Raum des Dialogs und der Teilhabe werden? Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum möchte ihre Rolle als Kultur- und Bildungseinrichtung weiterentwickeln – kreativ, experimentell und zukunftsgerichtet. Im Spannungsfeld zwischen digitalen Anforderungen, erweitertem Publikumsdialog und gesellschaftlicher Verantwortung sucht sie neue Wege, um aktiv auf Veränderungen zu reagieren. In einem Umfeld, das oft von Konkurrenz um Ressourcen geprägt ist, schafft das Programm nun Raum für offenen Austausch – über Disziplinen, Institutionen und Grenzen hinweg. Der Dialog mit Kolleg:innen und Expert:innen soll helfen, bestehende Strategien zu hinterfragen und neue Perspektiven zu erschließen. Ziel ist es, innovative Formate zu entwickeln, die echte Teilhabe ermöglichen – und die Stiftung als offenen, lernenden Erinnerungs- und Kulturort langfristig stärken.

Kontakt

Simon Behringer

Referent für Funds & Friends

Dr. Anja Siegemund

Direktorin

Kultur
zentrum
dasHaus

Kulturbüro Ludwigshafen
Kultur<br>zentrum<br>dasHaus
©Kulturzentrum dasHaus, Ludwigshafen am Rhein

Über uns

Mit einem vielseitigen und internationalen Programm ist dasHaus ein Ort für kulturelle Erlebnisse auf höchstem Niveau, aber auch Begegnungen und Austausch.

Vorhaben

Die schönste hässlichste Stadt der Welt

Wie können kommunale Kulturinstitutionen in Zeiten multipler Krisen zu Motoren gesellschaftlicher Erneuerung werden? Das Kulturzentrum dasHaus in Ludwigshafen sieht genau jetzt die Chance – und die Notwendigkeit –, seine Strukturen grundlegend neu zu denken. Ziel ist eine engere, abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und eine effizientere Nutzung personeller, materieller und ideeller Ressourcen. Gleichzeitig soll die Verbindung zur Stadtgesellschaft gestärkt werden: durch innovative Beteiligungsformate, die Ludwigshafens Eigenart sichtbar machen – auch als Modell für die Region. Neue Partnerschaften mit Unternehmen und der Wissenschaft sind dabei zentrale Bausteine: nicht als Sponsoring, sondern als Austausch auf Augenhöhe. Die Frage ist: Was können wir voneinander lernen, um gemeinsam weiterzudenken?

Kontakt

Stefanie Kleinsorge

Bereichsleiterin Kultur der Stadt Ludwigshafen

Monika Schill

Leiterin Kulturbüro

Kunst
sammlungen
Chemnitz

in Kooperation mit Klub Solitär, Ufer e.V., Spinnerei e.V.
Kunst<br>sammlungen <br>Chemnitz
© Tim Gasshauer

Über uns

Die Kunstsammlungen Chemnitz gehören zu den größten und wichtigsten kommunalen Kunstsammlungen in Deutschland.

Vorhaben

Frei(heits)raum Utopie: neue kulturelle Räume für morgen (AT)

Als der größte kommunale Museumsverbund in Sachsen haben die Kunstsammlungen Chemnitz nicht nur Modellcharakter, sondern auch Vorbildfunktion. Sie nehmen sich daher vor, ihre Rolle als regional verankerter, zukunftsorientierter Museumsverbund zu festigen. Im Fokus steht der Aufbau einer geteilten Wissenskultur gemeinsam mit der Freien Szene und weiteren Akteur:innen – als Antwort auf gesellschaftliche Polarisierung, digitale Umbrüche und den Wunsch nach Teilhabe jenseits der klassischen Ausstellungspraxis. Dabei hinterfragen sie das Gewohnte: bei der Nutzung von Räumen und Materialien, bei der Verteilung von Verantwortung und Hierarchien. So soll das Museum als demokratiebildender, sozialer Ort für das Publikum von morgen und übermorgen gestärkt werden.

Kontakt

Dr. Florence Thurmes

Generaldirektorin

Neuköllner
Oper

Neuköllner <br>Oper
© Matthias Heyde

Über uns

Heute führendes Produktionshaus für neues Musiktheater und Ankerinstitution zwischen Staatsopern und freier Szene – damals eine der ersten freien, beispielgebenden Gruppen im geteilten Berlin.

Vorhaben

Oper für Neukölln

Wie kann ein Musiktheater zu einem Ort werden, an dem sich die Menschen aus dem Kiez wirklich wiederfinden? Die Neuköllner Oper will diese Frage offensiv angehen – und sie gemeinsam mit lokalen Communities beantworten. Erste Kooperationen mit Schulen, Nachbarschaftsinitiativen und Kultureinrichtungen waren wichtige Schritte, haben aber das Haus bisher nicht dauerhaft verändert. Das Programm gibt nun den Raum, um mit Offenheit und Zeit ins Gespräch zu kommen: mit Spätis, Fitnessstudios, Kulturvereinen, Cafés – mit all jenen, die Neukölln prägen. So sollen erste Formen der Zusammenarbeit entstehen, die nicht von außen gedacht, sondern von innen wachsen – und zeigen: Dieses Haus gehört allen. Gemeinsam werden so Bedarfe erkundet, erste Partnerschaften erprobt und neue Wege der Zusammenarbeit entwickelt. Ziel ist eine Öffnung, die nicht symbolisch bleibt – sondern das Haus langfristig verändert: in seiner Struktur, seinem Programm und seiner Verankerung im Stadtteil.

Kontakt

Anica Happich

Projektleitung

Rainer Simon

Künstlerische Leitung

Deutsches
Hygiene-
Museum
Dresden

Deutsches <br>Hygiene-<br>Museum<br>Dresden
© Oliver Killig

Über uns

Das Deutsche Hygiene-Museum ist mehr als ein Museum im herkömmlichen Sinne. Im Jahr 1912 gegründet, versteht sich das Haus als ein offenes Forum für Debatten – offen für jeden, der interessiert ist an den kulturellen, sozialen und wissenschaftlichen Umwälzungen unserer Gegenwart.

Vorhaben

Öffnungszeit. Das DHMD in Transformation

Gesellschaftliche Polarisierung und finanzielle Unsicherheiten: Das Deutsche Hygiene-Museum Dresden nutzt die Aufgaben unserer Zeit als Impuls für einen tiefgreifenden Wandel. Mit einer langfristigen Strategie will sich das Museum von einer rein kuratorisch geprägten Institution hin zu einem Ort entwickeln, der verstärkt auf Partizipation und Diversitätsorientierung setzt. Dazu sollen Öffnungsprozesse strukturell verankert und tragfähige Allianzen mit der Stadtgesellschaft und überregionalen Partner:innen aufgebaut werden. Das Museum wandelt sich so zu einem vielstimmigen Forum für gesellschaftliche Aushandlungsprozesse – offen, zugänglich und zukunftsgewandt.

Kontakt

Anja Sommer

Kooperationen

Iris Edenheiser

Direktorin

Stadt
theater
Fürth

Stadt<br>theater<br>Fürth
© THOMAS LANGER

Über uns

Das Programm des Hauses setzt sich jährlich aus rund zehn Eigenproduktionen, Koproduktionen und einer Vielzahl künstlerisch diverser Gastspiele aller Genres zusammen. Eigenproduktionen werden im Bereich Schauspiel, Musiktheater, Tanz und Junges Theater umgesetzt. Darüber hinaus bietet die eigene Sparte „Brückenau“ und die Bürgerbühne eine Vielzahl an partizipativen Angeboten.

Vorhaben

Stadt Theater Plus – Nachhaltige Strukturen fürs Weiterspielen

Das Stadttheater Fürth erarbeitet ein neues Modell zur Mobilisierung und Distribution von Theaterproduktionen als vierte Säule des Hauses, ein „Stadttheater Plus Land“. Geplant ist der Aufbau eines Netzwerks von Theatern, insbesondere Gastspielhäusern, die von dieser Struktur profitieren und sich aktiv einbringen können – und einer Infrastruktur und Logistik, die Gastspiele des Stadttheaters Fürth ermöglicht. Im Zentrum stehen der effiziente Einsatz vorhandener Ressourcen, die Förderung des Theaterangebots in ländlichen und regionalen Räumen sowie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Gäste. Getragen wird das Projekt auch von einer wissenschaftlich fundierten Motivation: Die Intendantin bringt ihre langjährige Forschung zum Gastspielwesen ein und überführt theoretische Erkenntnisse in die Praxis – mit dem Ziel, eine neue Form des kooperativen, mobilen Stadttheaters zu etablieren, die kulturelle Teilhabe nachhaltig stärkt.

Kontakt

Helene Mayerhofer

Projektkoordinatorin

Dr. Silvia Stolz

Intendantin