Temporary
Gallery
Über uns
Vorhaben
Kunstvereine neu denken. Kunstverein Bielefeld, Kunstverein Siegen und die Temporary Gallery auf dem Weg zum neuen institutionellen Modell
Wie kann ein Kunstverein nicht nur ökologisch, sondern auch sozial nachhaltig agieren – und gemeinwohlorientiertes Arbeiten ins Zentrum rücken? Die Temporary Gallery in Köln will, gemeinsam mit den Kunstvereinen Bielefeld und Siegen, genau diesen Weg weiterverfolgen, nämlich hin zu Institutionen, die auf Dezentralisierung und Gemeinschaft setzen, die Räume des Austauschs schaffen und als Ressource für viele wirken. Im Rahmen des Programms wird das Modell der „permakulturellen Institution“ – entwickelt von Aneta Rostkowska, Direktorin der Temporary Gallery – weitergedacht, kritisch befragt und als tragfähige Struktur für die Zukunft von Kunstvereinen erprobt. Das Modell verbindet Kunst und soziales Engagement, fördert Flexibilität und Dezentralisierung und setzt auf nachhaltige Praktiken. Ziel ist es, Kooperationen zu vertiefen, Wissen zu teilen, Wanderausstellungen gemeinsam zu realisieren – und alternative, solidarische Finanzierungsformen zu testen, die Kunstvereinen eine größere Unabhängigkeit ermöglichen.