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Frankfurt
am Main
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Vorhaben
Treffpunkt Zukunft – Die Rolle von Stadtteilbibliotheken in einer sich wandelnden Stadt
Wie können sich Stadtteilbibliotheken in der Stadt der Zukunft weiter als wichtige Akteurinnen positionieren – mitten im Quartier, nah an den Menschen? Die 16 Stadtteilbibliotheken und die Fahrbibliothek der Stadtbücherei Frankfurt am Main definieren sich als offene Orte. Sie stehen für Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit, für digitale und kulturelle Teilhabe sowie für Informationsfreiheit. Sie sind weit mehr als Ausleihorte: Sie sind Plätze der Begegnung und des Diskurses. In vielen Stadtteilen – besonders dort, wo kulturelle Infrastruktur fehlt – sind sie ein starker Anker für das Zusammenleben. Doch wie können diese Bibliotheken ihre Funktion in den Stadtteilen erhalten und weiterentwickeln? Sie müssen sich in einer wachsenden Stadt passgenau auf die wandelnden Bedürfnisse ihrer unterschiedlichen Quartiere einstellen, neue Aufgaben übernehmen und kreative Spielräume entwickeln. Gleichzeitig bleiben sie dem Markenkern der Stadtbücherei verpflichtet. Die bisherigen Ansätze, etwa im Umgang mit den Veränderungen in der medialen Welt oder dem gewandelten Medienverhalten der Nutzer:innen, bilden eine wichtige Grundlage. In der nächsten Phase sollen diese differenziert weiterentwickelt werden mit dem Ziel, eine neue Balance zwischen gemeinsamer Identität und lokaler Vielfalt zu schaffen: Stadtteilbibliotheken als starke, vernetzte Akteurinnen im Frankfurter Stadtraum – jede mit eigener Handschrift, aber im engen Zusammenspiel.