Münchner
Stadt
museum 

Münchner <br>Stadt<br>museum 
© Münchner Stadtmuseum

Über uns

Nicht allein wegen seiner Ausdehnung, auch dank seiner gewaltigen Sammlungen ist das Münchner Stadtmuseum das größte kommunale Museum in Deutschland.

Vorhaben

No strings attached
Neue Perspektiven für ein Museum der performativen Räume und kollaborativen Beziehungen

Aufgrund von Generalsanierung ist das Münchner Stadtmuseum derzeit geschlossen. Nach der Wiedereröffnung 2031 soll das Haus als „Dritter Ort“ ein aktiver, offener Raum für die Stadtgesellschaft werden – auch für z.B. Menschen, die von Klassismus betroffen sind und für Familien, die Raum für Kreativität und Gemeinschaft benötigen. Die damit verbundene, umfassende Neukonzeption hat unter anderem zum Ziel, die Sammlungen als Ressource für Empowerment und Teilhabe zu begreifen und so zur gesellschaftlichen Relevanz des Museums beizutragen. Zum Einstieg arbeitet das Museum mit der Theatergruppe „El Solar“ zusammen, die Objekte und deren Geschichte(n) in ihre ortsbezogenen Performances und Inszenierungen einbezieht. Gemeinsam mit dem Museum befassen sie sich mit dessen Sammlungen und machen sich auf die Suche nach deren Leerstellen, um so für den notwendigen Perspektivwechsel zu sorgen. Im Rahmen einer kollaborativen Feldforschung in einem Teil der Stadt, der aktuell von hohem Gentrifizierungsdruck betroffen ist, macht sich das Team auf die Suche nach den Spuren der Geschichte von sozial benachteiligen Bevölkerungsgruppen, des Alltags in den Hinterhöfen und der Geschichte und Gegenwart des Lebens abseits der Hochglanz-Fassaden. Gemeinsam mit den Stadtteilbewohner:innen wird eine Präsentation erarbeitet. Ziel ist es, museale Deutungshoheiten zu hinterfragen, Sammlungsprinzipien weiterzuentwickeln und ko-kuratierte Formate zu erproben, die über klassisches Ausstellen hinausgehen, und die Frage nach der Deutung und Bedeutung der Sammlungen in den Mittelpunkt rückt.

Kontakt

Andrea Engl

Partizipation und Sonderaufgaben

Dr. Markus Speidel

Leitender Museumsdirektor